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Begradigung der Nasenscheidewand und Verkleinerung der Nasenmuscheln ohne Nasentamponade:

Die Operation der Nasenscheidewand mit Verkleinerung der Nasenmuscheln, ist der häufigste Eingriff bei Erwachsenen im HNO Bereich. Beschwerden wie Behinderungen bei der Nasenatmung, häufig auftretende Nasennebenhöhlenentzündungen und evtl. Schnarchen können damit behoben werden.

Diese Operation führen wir seit 1989 ambulant durch. Die schnellere Mobilisierung des Patienten und das geringerer Infektionsrisiko im Vergleich zur stationären Therapie sind gute Argumente für dieses Vorgehen.

Im Jahr 2009 konnten wir eine Verbesserung der Operation einführen: die Operation der Nasenscheidewand ohne Nasentamponade. Über fünfhundert Patienten sind bei uns mit dieser neuen Methode bis Februar 2013 erfolgreich operiert worden.

Die herkömmliche Methode: Operation mit Tamponade

Das Gewebe der Nasenmuscheln wird bei herkömmlichen Operationen mit der Schere verkleinert. Die dadurch entstehenden Wunden in der gut durchbluteten Schleimhaut machen das Einlegen von Tamponaden zur Blutstillung notwendig.

Nachteile:

  • Das Luftholen durch die Nase ist drei bis vier Tage nicht möglich.
  • Die Tränenflüssigkeit kann nicht durch die Nase entweichen, was zu beidseitigem Augentränen führt.
  • Die Belüftungsstörung der Nebenhöhlen erzeugt Druck über Stirn und Wangen.
  • Es ergeben sich erhebliche Schlafstörungen.

Die Operation der Nasenscheidewand ohne Schere und ohne Tamponade:

Als Erstes wird auch hier die Nasenscheidewand begradigt. Die Verkleinerung der Nasenmuscheln erfolgt jedoch nicht mit der Schere, sondern mit der minimal invasiven Radiofrequenztherapie, die sich seit über einem Jahrzehnt weltweit bewährt hat. Dazu führt man eine kleine Sonde in die Nasenmuscheln ein, um überschüssiges Gewebe mittels Radiofrequenzenergie abzutragen. Der Eingriff ist nahezu unblutig, so dass auf eine Tamponade verzichtet werden kann.

Am Ende der Operation wird die begradigte Nasenscheidewand lediglich durch zwei kleine Silikonplättchen stabilisiert, die kaum Beschwerden bereiten und nach einigen Tagen fast schmerzfrei entfernt werden können.

Vorteile:

  • Das Luftholen durch die Nase ist sofort nach der Operation möglich.
  • Als Reaktion auf die Operation entwickelt sich nur eine leichte Schwellung der Nasenschleimhäute.
  • Es treten lediglich leichte Behinderungen bei der Nasenatmung auf.
  • Nur gelegentlich ist mit kleinen Schlafstörungen zu rechnen.
  • Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist im Vergleich zur herkömmlichen Methode deutlich verkürzt.

So schrieb uns eine Patientin im Dezember 2012:

„ Die Begradigung der Nasenscheidewand und die Verkleinerung der Nasenmuscheln lief so problemlos ab, dass ich 4 Tage nach dem Eingriff schon wieder Vollzeit arbeiten war.
Immer hat mich die OP-Methode mit den anschließenden Tamponaden von einer OP abgehalten. Bei Ihnen gab es all das nicht, und ich war schon am zweiten Tag wieder gesellschaftsfähig ...
Vielen Dank und alles Gute,“

Flyer zur Nasenoperation (.pdf)

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